Vom Scheffel stammt das 3D-Modell vom Storchenturm

Am Sonntag, den 22.10., eröffnete das Stadtmuseum die Lahrer Architekturausstellung „Von welcher Bausau stammt dieser Saubau?“  und wir vom Scheffel waren mit dabei!

Die "Bausau/Prachtbau-Ausstellung" in der alten Tonofenfabrik widmet sich verschiedenen Gebäuden aus verschiedenen Jahrhunderten, die in Lahr für Diskussionsstoff sorgten. Beleuchtet werden dabei unter anderem der Storchenturm, das Q14, der Altenberg und das Stadtmuseum Tonofenfabrik selbst. Die Ausstellung ist toll, um Lahrer Architektur verständlich zu machen. Das Besondere kommt aber jetzt:

Das Modell des Storchenturms wurde im Scheffel mit 3D-Druck unter dem NWT-Lehrer Moritz Krohn hergestellt. Liebevoll ist das Modell gefertigt in schlichtem Weiß. Selbst Kleinigkeiten wie das Vogelnest auf der Turmspitze kann man gut erkennen. In NWT wird projektorientiert gearbeitet, die Schülerinnen und Schüler können gerade mit den 3D-Druckern noch viel freier und genauer ihre Vorstellungen in die Tat umsetzen und gestalten, indem sie zum Beispiel einzelne Bauteile für größere Konstruktionen programmieren und mit dem 3D-Drucker herstellen.

Kooperationen mit kulturellen Einrichtungen oder Einrichtungen aus der Wirtschaft sind für das Scheffel-Gymnasium kennzeichnend. Hier erleben Schülerinnen und Schüler regelmäßig, dass sie für die „echte Welt“ lernen und von „echten Institutionen“ angefragt werden. 

 

Bauen für die ‚Volksgemeinschaft‘?

Ein von Scheffel-Schüler:innen gestalteter Film über nationalistischen Siedlungsbau im Lahrer Stadtmuseum

Immer wieder engagieren sich Schüler:innen des Scheffels im Rahmen von Wettbewerben in vielfältigsten Bereichen für Themen wie Sprache, Gemeinschaft und Sport, Umweltschutz oder eben auch Geschichte. So hatten sich Ende Februar Ajla Omičević, Leonard Braun, Mattis Wißner und Benjamin Kramer mit einem Dokumentarfilm um den Geschichtspreis des Bundespräsidenten beworben. Mit toller Unterstützung durch Thorsten Mietzner (Stadtarchivar) und Elise Voerkel (Stadthistorikerin) und begleitet von Gudrun Pischinger bearbeiteten die vier das Thema Wohnungsbau im Nationalsozialismus. Sie lasen historische Fachliteratur, durchforsteten Akten, schrieben ein Filmskript und drehten sowie schnitten den Film. Mit dem Geschichtspreis ist es nichts geworden, aber jetzt wird dieser Film im Rahmen der Sonderausstellung "Von welcher Bausau stammt dieser Saubau? - Wahrnehmung von Architektur“ vom 22. Oktober bis 28. Januar im Lahrer Stadtmuseum gezeigt. Schauen Sie doch mal vorbei und überzeugen Sie sich vom historischen Wissen, kritischen Denken und den filmgestalterischen Fähigkeiten der vier Scheffel-Schüler:innen!

Pflanzaktion auf dem LGS-Gelände

Ein Bericht von Bella und Lena

Am 11.10.2023 waren wir, die 5b des Scheffel-Gymnasiums, für eine Pflanzaktion auf dem LGS Gelände. Wir pflanzten Narzissenzwiebeln für die Bienen ein. Nachdem wir uns in Dreierteams aufgeteilt hatten, kämpften wir uns mit Spaten durch die harte Erde und hatten dabei viel Spaß. Als Belohnung bekamen wir Brezeln und Sprudel.

Erstes Treffen unserer Schulsanis

Ein Bericht von Luis Fehrenbacher

Am 6. Oktober haben sich die Schulsanitäter zum ersten Mal in diesem Schuljahr getroffen, in welches wir mit rund 50 Sanis starten. Nach kurzer Besprechung der neuen Regelungen haben wir unsere neuen Schulsanisprecher gewählt: Jessica Peil, Sebastian Voinea, Georgiy Pamaranov und Lea Bender, die sich sehr über ihr neues Amt freuen. Außerdem haben wir zwei neue Schreiber für unsere Hompageartikel, Ajla Omicevic und Luis Fehrenbacher. Nach Ausfüllen der Verträge und Saniausweise haben wir noch ein Gruppenfoto geschossen. Wir freuen uns auf ein weiteres Jahr im Sanidienst und hoffen, dass wir so wenig wie möglich gebraucht werden. 

 

Der Scheffel-Jahrgang, der die große Eiche pflanzte …

Zum 40-jährigen Jubiläum traf sich der Abiturjahrgang 1983 am Samstag 14.10. vor seiner alten Eiche auf dem Schulhof

Jeden Tag gehen hunderte von Scheffelschülerinnen und -schülern am Scheffel mehrfach an der großen Eiche vor dem Musikraum vorbei. Direkt daneben liegt ein großer Stein mit der Inschrift: Der Stein, der uns vom Herzen fiel. Genau hier traf sich der Abijahrgang 1983 am Samstag, den 14.10. um im Scheffel sein 40-jähriges Abiturjubiläum zu feiern. Alle wollten zunächst mit eigenen Augen sehen, was aus ihrer kleinen Eiche geworden war und ob es den Stein von damals überhaupt noch gibt… Vieles hat sich geändert in den letzten 40 Jahren, das Gebäude wurde neu saniert, aber der Stein und die Eiche sind geblieben.

Beim Schulhausrundgang mit der Schulleiterin Antje Bohnsack fühlten sich die Abiturientinnen und Abiturienten fast wie früher, sie waren im Raum 210, in dem damals der Bio-Leistungskurs war und sie fanden sogar ihr Klassenzimmer von einst wieder… Die Schülergenossenschaft mit Tiana, Ana, Yannick und Georgiy sorgten für das leibliche Wohl der Jubilanten und erfuhren an diesem Abend auch selbst viel Neues: Der Jubliläumsjahrgang war nämlich nicht immer im Scheffel hier, sondern zunächst im alten Scheffel. Im Jahr 1978 wechselte der damalige Jahrgang aus dem alten Gebäude mit den drei Rundbögen und den vielen kleinen Ecken in das neue und moderne Gebäude hier in der Otto-Hahn-Straße. Beim Sektumtrunk und Häppchen erzählten sie der Schülergenossenschaft, dass es am Anfang gar nicht so leicht war, hier in dem großen offenen Gebäude Fuß zu fassen.

Geholfen, so erzählten sie, hat tatsächlich das Scheffel- Logo, das alte und neues Scheffel miteinander verbindet. Die Freude war groß, dass auch das Logo noch immer existiert. Die Schülergenossenschaft hatte mit der Sprecherin des Abijahrgangs 1983, Sabine Caroli, den Tag organisiert und bekam am Ende des Nachmittags viel Applaus für die tolle Arbeit. Beeindruckt zeigten sich alle damit, was die Schülergenossenschaft leisten kann – von der Organisation der Schul-T-Shirts über die Lernwerkstatteinteilung bis hin zu Veranstaltungsorganisationen. Die Übernahme von Verantwortung und eben „mehr als Unterricht zu machen am Scheffel“ ist ein wichtiger Baustein im Lernkonzept am Scheffel. Am Ende des Tages konnten alle Scheffel-Generationen nur sagen: Vielen Dank für einen schönen Nachmittag und auf eine gute Zukunft!

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